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Mittwoch, 12. Oktober 2011

hundred and sixteen

Hallo..
Na, was machst du gerade jetzt, wo du meinen Blog lest, hm? Sitzt du an deinem Laptop und hast nichts besseres zu tun, als dir diesen langweiligen Mist anzusehen?
Ganz ehrlich, ich glaube, keiner von euch Lesern interessiert sich auch nur ein bisschen dafür, was ich denke oder mache.
Ich poste zudem nicht für die Welt, nö. Ich poste größtenteils für mich. Es ist, als könnte man sich mit jemanden aussprechen, ihm seine Gedanken einfach nennen, ohne dumm angeguckt oder vollgemacht zu werden. Ohne gleich zu denken, man hat etwas falsches gesagt und müsste sich schuldig fühlen.
Klar könnte ich es dann auch einfach bei Word schreiben und für mich behalten aber nein, wieso auch, vllt findet irgendeiner ja seine "Probleme", Gedanken oder Gefühle wieder und fühlt sich verstanden.

Ich liege jetzt gefühlte zehn Minuten im Bett, hab mit ihm telefoniert und werde mir bewusst, dass es bereits 45 Minuten sind.
Die Zeit rauscht an mir vorbei, ich wünschte, ich könnte es verhindert. Ich spüre, wie die Sekunden durch meine Finger rinnen und ich nichts an dem ändern kann. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich keinen Mond. Es ist alles schwarz. Die leisesten Geräusche wie die aufplatschenden Regentropfen oder meine Uhr scheinen jetzt so überwältigend laut. Ich könnte dem ewig zuhören... zuhören, wie die Zeit einfach so davonläuft.
Ich brauche so viel mehr Zeit für alles.
Ich will mehr überlegen und nachdenken können, bevor ich etwas ausspreche oder mache.
Ich will mehr Zeit haben, um ich selbst zu sein, um mein Ich ausleben zu können.
Ich will mehr Zeit, um mein junges Leben genießen zu können.
Ich will mehr Zeit zum Lieben, zum Sein.
Ich will mehr Zeit zum Erklären, mehr Zeit, um andere zu überzeugen.
..mehr Zeit, um anderen die Augen zu öffnen.
..mehr Zeit zum Glücklichsein.


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