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Montag, 19. September 2011

hundred and fifteen

Wenn Trauerweiden blühen  und das Leben wieder neu beginnt, klingt unterm Dach der Zweige, leise gesungen ein altes Lied.  Federflaum tanz durch den Wind,  feine Spuren im feuchten Sand, ein Kind zerteilt die kalte See,  wo im letzten Herbst dein Vater schwamm. Das weiße Lied klingt durch die Stille dieser Welt.
Ein Schwanenkind  besingt was ihm sein Vater schon erzählt, das weiße Lied durchbricht die Stille dieser Welt  da schweigen sie, all die, die es zum ersten Male hören. Erinnerung umhüllt die Welt, in Ehrfurcht schweigt der Wind, denn unterm Dach der Zweige, singt dieses Lied nun das weiße Kind, doch singt es nicht mehr allein.
Es spiegelt sich im Sonnenschein. Das Wunder einer Liebe, die der Vater im letzten Herbst beweint...
Liebe ist das höchste Gut, ohne sie wärst du schon tot.

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